ALT WERDEN UND ALT SEIN – VERLUST ODER GEWINN?
„Das Wichtigste, das Du deinen Klienten geben kannst, bist du selbst.“
Oder die heilende Kraft der therapeutischen Persönlichkeit
Von Malte Nelles
Vorbemerkung
Am 5. Juni 2023 ist Hunter Beaumont gestorben. Nach seinem Tod habe ich für die DGfS einen spontanen Nachruf geschrieben.
WENN DER STEIN PLUMPST

FRAGEN ÜBER «PHÄNOMENOLOGISCHE AUFSTELLUNGSARBEIT» AN WILFRIED NELLES,
GESTELLT VON SONJA INAUEN, SCHWEIZ
Sonja Inauen:
Systemisches Aufstellen und phänomenologisches Aufstellen sind zwei verwandte Methoden, die oft in der systemischen Therapie und Beratung verwendet werden, aber sie unterscheiden sich in ihrem Fokus und ihrer Herangehensweise.
FORTSCHRITT
WARUM NICHT EINFACH DIE POLARISIERUNG STOPPEN?

Gastbeitrag von Coen Aalders
Fast alle Politiker beschuldigen einander der Polarisierung und behaupten, wenn man damit aufhören würde, wäre die politische Debatte wieder inklusiv und substanziell. Klingt einfach, nicht wahr?
Der Begriff „Polarisierung“ stammt ursprünglich aus dem Französischen und bedeutet „elektrische Aufladung“,
ZEITENWENDE (JAKOBSWEG)
DIE RÜCKKEHR DES MARS

Von Malte Nelles
In der Antike imaginierte man den Krieg nicht als Folge bewusster Entscheidungen Einzelner, sondern als ein Wirken der Götter auf das menschliche Bewusstsein. Im Lichte der gegenwärtigen Kriegslust kann konstatiert werden: Mars ist zurück. Ein Beitrag aus der Perspektive der Analytischen Psychologie.
ES GIBT KEINE BRANDMAUER GEGEN DIE WIRKLICHKEIT
POLITISCHE KORREKTHEIT: DIE MODERNE FORM VON GOTTESFURCHT UND PURITANISMUS
MÄNNER SIND EIN GESCHENK FÜR FRAUEN
WARUM DER KAMPF GEGEN DEN KAPITALISMUS SCHEITERT
DER KRIEG GEGEN DIE NATUR

Interview von Michael Hoppe mit Dr. Wilfried Nelles
Lieber Herr Dr. Nelles, wir hatten ja bereits zwei Mal das Vergnügen, Artikel aus Ihrer Feder veröffentlichen zu dürfen. Die erste Frage möchte ich mit Ihren eigenen Worten einleiten, die Ihrem Artikel »Der künstliche Mensch« entstammen: »Gibt es eine Logik in all dem Unlogischen der Coronakrise – eine Wahrheit in all den Lügen?
WUNDERLAND CHINA
BUCHBESPRECHUNG „GOTTES UMZUG INS ICH“

Von Sonja Neuhaus
Dies ist das Erstlingswerk eines langjährigen Aufstellers, aber es hat nicht die Methode der Aufstellungsarbeit im Fokus. Malte Nelles wählt stattdessen die Perspektive der Tiefenpsychologie (in der Tradition des jungianischen Psychoanalytikers Wolfgang Giegerich) für die von ihm vorgenommene Zeitgeistdiagnose und Entwicklung einer neuen Neurosentheorie.
DIESE WELT WILL STERBEN
BERT HELLINGER, DIE „SYSTEMAUFSTELLUNGEN“ UND ICH – EINE AUTOBIOGRAFISCHE GESCHICHTE
Ein persönlicher Nachruf auf Hunter Beaumont

Von Malte Nelles
„Das wichtigste, was Du deinen Klienten geben kannst, bist du selbst“
Am 5. Juni 2023 verstarb Hunter Beaumont nach kurzer, schwerer Krankheit.
Bin ich der Richtige, um einen Nachruf auf ihn zu verfassen? Ich stand ihm nicht nah, wir standen nicht in persönlichen Kontakt und doch nimmt Hunter eine wesentliche Stellung in meinem Lebenslauf ein, ohne die ich heute nicht der wäre, der ich bin. Aus dieser persönlichen Perspektive heraus möchte ich ihn und sein Lebenswerk hier würdigen.
Nein zu Prüfungen! Plädoyer für eine wilde Aufstellungsarbeit *

Interview mit Malte Nelles
Wie stehst du zu folgender Aussage: »Am Ende einer qualifizierten Weiterbildung zur Aufstellungsarbeit sollte eine schriftliche, praktische und mündliche Prüfung stehen«?
Mein Standpunkt diesbezüglich ist sehr einfach: Ich bin von Herzen dagegen. Es gibt auch etwas, wofür ich in der Frage bin: Vertrauen. Vertrauen in die Menschen, die zwei oder mehr Jahre bei uns eine Weiterbildung besucht haben; Vertrauen in das, was ich diesen Menschen vermittelt habe, weniger durch das, was ich an hehren Werten zitiert habe, sondern an der gelebten Weise, die durch meine Praxis und die theoretische Vermittlung meiner Arbeit in Geist und Herz der Teilnehmer sinken konnte; und zu guter Letzt und allgemein: Vertrauen in die freie Selbstentfaltung des Lebens an sich.
Anmerkungen zu den „Ordnungen der Liebe“

Im Jahr 1994 hat Bert Hellinger mit dem Buch „Ordnungen der Liebe“ einen Begriff in die Welt gesetzt, der unter Familienaufstellern auch heute noch wie eine Art von Gesetz angesehen und verwendet wird. Als ich diesem Begriff – es war 1996 – zum ersten Mal begegnete, war ich ebenso verwundert wie fasziniert. Verwundert, weil es mir bis dahin nie in den Sinn gekommen war, dass Liebe etwas mit Ordnung zu tun haben könnte. Fasziniert, weil gerade dieser – scheinbare? – Widerspruch von Liebe und Ordnung und der Umstand, dass Bert Hellinger beides in einem Begriff zusammenfügte, mein Interesse weckte. Sollte es da etwas geben, was ich total übersehen hatte?









